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Astropsychologie

Astrologie ist die „Urmutter“ der Psychologie (Psycho = Seele / Logie = Lehre - zu Deutsch Seelenlehre -, aus welcher auch die Psychiatrie entstand. Die Astrologie ist die älteste brauchbare Lehre, die es ermöglicht, schneller als alle anderen „Seelenlehren“, die tiefgründigen Probleme bzw. Verhaltensmuster eines Menschen zu erkennen.

Astrologie ist eine empirische Wissenschaft; sie beruht auf Beobachtung, Erkenntnis, Erfahrung und Statistik. Ihre Wurzeln sind uralt und gehen mindestens 5000 Jahre zurück. Vermutlich ist Mesopotamien - das heutige Irak - das Ursprungsland der Astrologie. In den Urzeiten der Astrologie waren die Priester gleichzeitig Astrologen; es gab also noch keine Psychologen. Das Wort Psychologie ist humanistischen Ursprungs und wurde erstmals 1590 bekannt.

Im 2. Jahrtausend vor Christus fand man in Mesopotamien das grosse Werk „Enuma Anu Enlil“, deren Texte aus erheblich älteren Quellen stammten. Die Vorhersagen (Omina) bezogen sich nicht auf Einzelpersonen, sondern auf ganze Länder, Herscherhäuser, auf Ereignisse wie Krieg, Frieden, Dürren, Überschwemmungen, Seuchen, Hungersnöte etc.

409 vor Christus fand man nachweisbar das erste Individualhoroskop in Mesopotamien. Im 2. Jahrhundert nach Christus entstand in Alexandria die berühmteste astrologische Schule der Antike. Eines der wichtigsten astrologischen Werke aller Zeiten, die „Tetrabiblos“ des Ptolemäus, wurde dort verfasst (Brockhaus: Vierbücherwerk, eine wissenschaftliche Begründung der Astrologie als Physik des Weltalls).

Im 6. Jahrhundert nach Christus wurde der Gedanke an eine Seelenwanderung (Wiedergeburt des Menschen) per Dekret aus der christlichen Glaubenswelt verbannt. So geschehen am Fünften Ökumenischen Glaubenskonzil in Konstantinopel, 553 n. Chr. Dies bedeutete die Abschaffung des freien Willens und der Selbstverantwortung des Menschen. Die Bewegung gegen die Wiedergeburt begann am Ersten Ökumenischen Konzil von Nizäa, 325. n. Chr., unter Papst Silvester I (im Urchristentum existierten die Wiedergeburt und die Karmalehre).

Im 14. Jahrhundert wurden an den im 12. Jahrhundert gegründeten Universitäten Lehrstühle für Astrologie eingerichtet, so u. a. in Paris, Padua, Bologna, Florenz, Oxford. 1817 wurde der letzte Lehrstuhl für Astrologie an der deutschen Universität in Würzburg abgeschafft.

Im 16./17. Jahrhundert befassten sich zahlreiche Gelehrte mit praktischer Astrologie, so u. a. Tycho de Braha (1546 - 1601, Galileo Galilei (1564 - 1642), Johannes Kepler (1571 - 1630); er war übrigens für das in die Geschichte eingegangene Horoskop des Herzogs von Wallenstein verantwortlich. Er sagte, ohne den Namen des Auftraggebers zu kennen, mit erstaunlicher Treffsicherheit das Schicksal des Herzogs voraus.

Im 18./19. Jahrhundert entstand eine zunehmende Ablehnung der Astrologie durch die technisch-materialistische Fortschrittsgläubigkeit (neues naturwissenschaftliches Verständnis).

Kepler warnte damals, die Astrologie nicht auf naturwissenschaftlichen, sondern auf einen philosophischen Boden zu stellen. Im späten 19. Jahrhundert erfolge die Renaissance der Astrologie, von Grossbritannien ausgehend, durch Alan Leo (1860-1917. Mit seinen in vielen Sprachen übersetzten Schriften sorgte er für eine Neubelebung der Astrologie, vor allem in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland.

Die Astropsychologie deckt sämtliche Verhaltensmusterprägungen, psychische Störungen, Komplexe, Ängste, Krankheitsanlagen usw., aus diesem Leben oder auch zurückliegenden Inkarnationen rasch auf, insofern das „Handwerk“ durch einen wirklich geschulten Astropsychlogen/-in ausgeführt wird.

So gesehen kann sie dem betreffenden Menschen helfen, seine Verhaltensweisen und Lebenseinstellungen zu ändern. Seien wir uns doch bewusst: alle ungelösten Konflikte der Vergangenheit bleiben auch in der Gegenwart ungelöst. Was jetzt gelöst wird, das ist auch in der Vergangenheit gelöst.

Die Astropsychologie kennt keine Begrenzungen (siehe unter Erkenntnis). Sie ist in allen Lebensbereichen anwendbar und einsetzbar.

©2006 by Urs Niklaus Marti

 

In der Astrologie gibt es keine Begrenzung, weder in der Anwendung, Umsetzung noch in der Erkenntnis.Die Begrenzung liegt ausschliesslich bei jenen, die Astrologie lehren, lernen oder anwenden!
© Urs Niklaus Marti, dipl. Astropsychologe SAE

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